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Geschichte zum Lindewurm


Auf der Suche nach einer nicht alltäglichen Internetadresse
für unsere Linde, stiessen wir auf den Lindwurm. Der Lind·
wurm ist ein drachenartiges Fabelwesen und wird vorallem
in alten germanischen Sagen erwähnt. Häufig wird ihm eine
Linde zugeordnet, um ihn als Lindwurm zu zeigen.

Aus dem Lindwurm wurde unser Lindewurm. So entstand un-
sere Internetadresse. Aus dem Fabelwesen wurde für uns ein
Wurm mit Kochmütze und ist nun der Glücksbringer unseres Restaurants.



Unser Glücksbringer der Lindewurm

Unser Glücksbringer der Lindewurm






Die Sage vom Lindwurm

In uralter Zeit lag hoch oben auf dem Berg, zwischen den heutigen Ortschaften Rangersdorf
und Witschdorf, in einer Mulde ein kleiner See. Dort hauste in einer Höhle ein Lindwurm.

Die Bauern hatten rings um den See ihre Almen. Täglich fehlten ihnen bald ein paar Schafe,
bald eine Kuh. Niemand wagte es, das gierige Ungeheuer anzugreifen. Oft saßen die Männer
beisammen, berieten und schmiedeten Pläne, die aber nie ausgeführt wurden. Endlich ersann
ein pfiffiges Bäuerlein eine List, und alle anderen stimmten seinem Gedanken zu. Eine schöne
Kuh wurde geschlachtet und ihr die Haut abgezogen. In die Haut füllten sie ungelöschten
Kalk und versteiften sie mit Holzstöben. In der Nacht schlichen sie damit leise und vorsich-
tigzum See und stellten sie ans Ufer. Am Morgen erwachte der Lindwurm, tappte aus seiner
Höhle, räkelte sich und riß seinen riesigen Rachen auf. Da gewahrte er die Kuh. Eilig wälzte
er sich hin. In seiner Gier prüfte er nicht lange, sondern verschlang sie mit einem einzigen
Zuschnappen. Kaum hatte er sie geschluckt, als ihm Rachen, Schlund und Eingeweide wie
Feuer zu brennen begannen. Er bäumte sich auf und stürzte sich brüllend ins Wasser, um sich
zu kühlen. Wild vor Schmerz schlug das Untier um sich. Hochaufschäumten die Wellen und
überschwemmten die Wiesen ringsum. Mit seinem wuchtigen Schwanz traf er den Damm des
Sees gegen das Tal zu und durchschlug ihn; Wasser, Schlamm und Steine ergossen sich über
den Berghang und verschütteten Häuser und Kirche der damaligen Ortschaft Rangersdorf.

Quelle: Gottlieb Schweiger, Der Burgfried Stall» Die Geschichte der Gemeinden Rangersdorf
und Stall, Stall 1978, Seite 170


Lindwurm in Klagenfurt

Lindwurm in Klagenfurt